Benefizlesung 

Mit Versen von Taras Schewtschenko, Ukrainischer Nationaldichter

 – zugunsten krebskranker Flüchtlingskinder aus der Ukraine in Bonn.

Sonntag, 22. Mai, 20:00 Uhr, Rheinbühne Bonn

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 ‚switaje, kraje neba plaje‘ – ‚Der Morgen graut und ich sehe das Feuer im Himmel‘: Mit diesen Bildern aus Taras Schewschenkos Dichtung „Der Traum“ sehnt sich der Maler und Lyriker (1814 Kiew, Ukraine-1861 Sankt Petersburg, Russland) eine friedvolle Zukunft für die Menschen herbei - ohne Ketten: „wo junge Männer nicht zur Armee getrieben werden, wo Frauen deswegen nicht weinen müssen.“

 

Am Sonntag, 22. Mai, greift das Schauspielensemble das FRIEDAkomplott diese Vorstellung in einer Benefizlesung zugunsten krebskranker Flüchtlingskinder aus der Ukraine auf. In der Rheinbühne Bonn um 20 Uhr lesen Barbara Wegener und Fabio Sorgini unter anderem aus dem Werk eines der wichtigsten ukrainischen Nationaldichter. Das FRIEDAkomplott will damit dem Bonner Publikum die ukrainische Kultur näher bringen und zugleich die Arbeit des Bonner Förderkreis Bonn e.V. für krebskranke Kinder unterstützen.

Infolge des Krieges gegen die Ukraine kamen Anfang März bereits 21 krebskranke Kinder sowie Jugendliche mit rund 30 Angehörigen nach Nordrhein-Westfalen. Die Uniklinik Bonn hat sich bereiterklärt, einige der jungen Patienten aufzunehmen. Der Förderkreis Bonn e.V. unterstützt schon seit langen Familien mit krebskranken Kindern (Schirmherrschaft: Bonns Oberbürgereisterin Katja Dörner).

Es ist geplant, weitere Kinder aus der Ukraine nach Bonn in das Familienhaus zu bringen, damit die Familien zusammen bleiben können.

Das FRIEDAkomplott hat als Titel das Gedicht des bedeutenden ukrainischen Lyrikers Schewtschenko ausgewählt, um an die Werte eines Landes zu erinnern, das seit dem 24. Februar Opfer eines Angriffskriegs geworden ist und dessen Menschen mitsamt ihrer Kultur der Vernichtung ausgesetzt sind. Der Trompeter Jasin Mjumjunov wird die Lesung musikalisch zusammen mit Anastasia Zadranovska begleiten. Das Flüchtlingsmädchen aus der Ukraine wird auf der Domra spielen - ein viersaitiges Mandolinen ähnliches Instrument. Die seit Jahrhunderten typische Schalenhalslaute stellte Peter Immer und das Nett-Werk-Bonn zur Verfügung.

Die Benefizlesung wird die Zuhörenden auf eine Reise mitnehmen an fremde Orte, zu neuen Klängen, mit alten Geschichten und ausdrucksstarken Gedanken, mal melancholisch, mal heiter.

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